E 8-06-04 Von Niederbachem auf den Rodderberg

„Im Drachenfelser Ländchen“

Anknüpfpunkt: Wachtberg-Niederbachem, Kreuzung Langenbergsweg, Mehlener Straße, Gereonstraße

Markierung: Schwarzes R (Rheinhöhenweg)

Betreuung: Eifelverein

Schwierigkeitsgrad: leicht-mäßig schwer (überwiegend aufwärts)

Streckenlänge: 1,5 km

Gleichlauf: Wachtberg-Rundwanderweg (eingekreistes W)

 

Vom Langenbergsweg kommend überqueren wir die Mehlener Straße (Hauptverkehrsstraße) und gelangen gerade aus in die Gereonstraße. Auf dieser wandern wir über eine Bachbrücke und anschließend durch die Unterführung der Bundesstraße.

Am Ende der Gereonstraße biegen wir links ab und wandern ein kurzes Stück auf der Vulkanstraße, biegen gleich wieder rechts ab und gehen die Straße „Am Rodderberg“ hinauf.

Die Straße bringt uns in das Naturschutzgebiet Rodderberg und nach zehn Gehminuten erreichen wir einen Parkplatz. Hier besteht Einkehrmöglichkeit im

Landgasthaus Gut Broichhof

Geöffnet dienstags bis freitags ab 16 Uhr

Samstags, sonntags und an Feiertagen ab 11 Uhr

 

Das Landgasthaus verspricht kulinarische Vielfalt und empfiehlt in den Sommermonaten seinen großen Biergarten. Auf der schmucken Willkommenstafel finden wir auch Informationen zum Rodderberg, einem erloschenen Vulkan: ZITAT: Der Rodderberg ist der nördlichste und mit einem Alter von 500.000 Jahren auch der jüngste Vulkan der Region. Sein letzter Ausbruch liegt nur 300.000 Jahre zurück. Überregional bekannt ist das 73 Hektar große Gebiet für seine interessante Geologie und für seine seltene Flora und Fauna in einer Vielzahl bedeutsamer Lebensräume. Schon seit 1927 steht es unter Naturschutz und ist heute zudem als Schutzgebiet europäischer Bedeutung (Flora-Fauna-Habiat-Gebiet) ausgewiesen. ZITAT ENDE.

Noch vor dem Parkplatz steht die kleine Broichhofkapelle. Nach der letzten Renovierung (1990 durch den Pfarrverein Sankt Gereon) sieht man dieser Kapelle nicht an, dass sie bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch die Eigentümer des Broichhofs erbaut wurde. Der außen ursprünglich unverputzte Feldbrandziegelbau war teilweise mit Lavasteinen dekoriert.

Der Parkplatz auf dem Rodderberg ist zweifellos eine attraktive Anlaufstelle für biologisch und geologisch interessierte Personen. Mehrere neuzeitliche Rundkurse laden dazu ein, „mit Feuer-Eifer auf Entdeckungstour“ zu gehen. Streckenpläne und Infotafeln gibt es reichlich.

Der E 8 zweigt jedoch noch vor dem Willkommensschild des Landgasthofs Gut Broichhof scharf links ab und führt uns direkt an den einstigen Krater des Rodderbergs. Es lohnt sich, den Hauptwanderweg nach rechts zu verlassen und auf einem der Pfade die Vulkankuppe zu erkunden und dabei eine tolle Aussicht zu genießen.

Weitere interessante Infos unter: www.naturpark-rheinland.de/feueroute

 

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