D-82481 Mittenwald: Martina Glagow Park

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Für einen Naturmenschen mit vielen Facetten

Wirklich großen Sportler/innen setzt man schon in jungen Jahren ein Denkmal. Martina Glagow, heute Martina Beck, ist wohl die berühmteste Tochter der Gemeinde Mittenwald, die wir im Rahmen der 27. Europa-Volkswandertage besucht haben. Drei Silbermedaillen bei Olympischen Winterspielen, 15 Weltcupsiege, bei Weltmeisterschaften drei Gold-, fünf Silber- und vier Bronzemedaillen – das ist die Erfolgsstory, die dazu führte, dass ihr im Zentrum von Mittenwald ein Park gewidmet wurde. Hier findet man eine kleine Tafel mit einer kurzen Zusammenfassung ihrer Erfolge und dahinter einen Blumenkreis mit dem Biathlon-Emblem.

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Wir haben uns bei wikipedia über die Sportlerin schlau gemacht und dort erfahren, dass sie am 21. September 1979 in Garmisch-Partenkichen geboren wurde. Durch den Beruf ihres Vaters bei der Bundeswehr wuchs sie in Mittenwald auf. An den ersten Schullanglaufrennen nahm sie in der vierten Klasse teil und für für den Biathlonsport wurde sie von Trainer Jörg Brandt entdeckt. 1996 wurde sie in den C-Kader des Deutschen Skiverbands aufgenommen und entschied sich für eine Laufbahn im Sport. Bereits im Juniorinnen-Bereich war sie vierfache Weltmeisterin. Mit Abschluss der Weltcupsaison 2009/10 beendete die nur 1,58 Meter große Porfisportlerin ihre Karriere.

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Martina Beck ist Polizeihauptmeisterin bei der Bundespolizei und heiratete im Juli 2008 den ehemaligen österreichischen Biathleten Günther Beck. Am 1. April 2011 wurde ihre gemeinsame Tochter geboren. Die Familie lebt seit Ende August 2010 in Höhnhart.

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Martine Beck outet sich auf ihrer Homepage als absoluter Naturmensch mit vielen Facetten. „Mir ist es schon immer schwer gefallen, mich ruhig zu halten und nichts zu tun. Ob ich in der Loipe bin, am Schießstand, in den Bergen, auf dem Fahrrad oder anderswo. Wenn ich powere, bin ich“. schreibt sie. Im Januar 2000 dufte sie in Oberhof ihren ersten Weltcup laufen und wurde Sechste. Scjonm in ihrem vierten Weltcup-Rennen stand sie erstmals ganz oben auf dem „Stockerl“.

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