XW225-02 Etappenziel Veckerhagen

Einen Abstecher wert…

Am Parkplatz Freibad muss die Entscheidung fallen, ob Sie dem Ort Reinhardshagen-Veckerhagen einen Besuch (zur Einkehr, Übernachtung oder Rückfahrt mit dem Bus) abstatten möchten. Wenn nicht, stehen Ihnen noch anstrengende 12,8 Kilometer (überwiegend ansteigend) bis zur Sababurg bevor. Dazu folgen Sie der Straße Am Hopfenberg im Süden von Veckerhagen und gelangen nach 300 Metern wieder auf die markierte Strecke. Der Verlauf des Weserberglandweges umgeht Veckerhagen über den westlich gelegenen Hopfenberg (2,4 km vom Parkplatz Freibad bis zum Streckenanschluss).

Es gibt jedoch die Möglichkeit, diese westliche Umgehung auszulassen und über den Märchenlandweg wieder zum nächsten attraktiven Punkt des Qualitätswanderweges zu gelangen.

Um an die Hauptstraße (Karlshafener Straße/B 80) mit den vielen Gaststätten, Parkplätzen, Einkaufsmöglichkeiten, Bushaltestellen etc. zu gelangen, folgen Sie ab dem Freibad dem Klinkersweg.

Der Wiedereinstieg in den Weserberglandweg verläuft über die Abzweigung Karlshafener Straße nach links in die Kasseler Straße. Am Ortsende finden Sie das geschwungene M des Märchenlandweges vor einem großen Handwerksbetrieb. Sie folgen einem zunächst asphaltierten, dann geschotterten Weg und haben nach insgesamt 1,4 Kilometern den Weserberglandweg wieder erreicht.

Es sind also nur 200 Meter mehr zu absolvieren, wenn Sie sich für einen Besuch der 4.500-Einwohner-Gemeinde an der Weser entscheiden. Nicht mitgerechnet sind dabei jedoch die Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten wie das Industriedenkmal Eisenhütte, in der 1699 Denis Papin (1647-1712) den ersten Dampfkessel der Welt gießen ließ und auch Robert Wilhelm Bunsen wirkte, das Habich’s Schloss (um 1650 ließen die hessichen Landgrafen dieses Barockschloss bauen) oder die Gierseilfähre die das hessische Veckerhagen mit den niedersächsischen Hemeln verbindet.

Besonders sehenswert ist die Statue der Brama am Weserufer. ZITAT: Die Brama war eine der drei „sagenhaften“ Töchter des mächtigen Reinhardswaldriesen Kruko. Ebenso wie ihre Schwestern Saba und Trendula erbaute auch sie eine Burg, deren Ruine im der Gemeinde Reinhardshagen gegenüberliegenden Bramwald noch zu sehen ist. (aus der Homepage von Reinhardshagen).

Über Reinhardshagen finden wir bei wikipedia folgende Einleitung: ZITAT: Die Gemeinde entstand 1970 im Zuge der Gebietsreform aus den beiden Orten Vaake und Veckerhagen, deren Geschichte bis ins 9. bzw. 12. Jahrhundert zurückreicht. Ihr Name leitet sich vom westlich des Ortes liegenden Reinhardswald ab. Am Ufer der Weser steht ein barockes Jagdschloss des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel. In der einstigen Eisenhütte des Ortes wirkten Denis Papin und Robert Wilhelm Bunsen. (ZITAT ENDE). Mehr Information unter folgendem Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhardshagen

Eingehende Infos gibt es natürlich auch auf den Internetseiten der Gemeinde Reinhardshagen:

http://www.reinhardshagen.de/

Hier wird die Gemeindechronik mit einem Eintrag zu den Jahren zwischen 1270-1280 wie folgt eröffnet: ZITAT: „Gründung von Veckerhagen durch die in Vaake begüterte und dem niederen Dienstadel entstammende Familie Vecker unter der Oberlehnsherrschaft der Herren von Schöneberg. (Hagen = abgegrenzte, gerodete Besitzung)“. (ZITAT ENDE).

Beim Bummel durch Veckerhagen fiel uns zunächst die große grüne Wandertafel mit allen markierten Wanderwegen im Gebiet um Reinhardshagen auf. Alleine von unserem Parkplatz (Wilhelmsplatz) können 8 Rundwege von 6 bis 24 Kilometern Länge gestartet werden. 13 weitere sind es im Nachbardorf Vaake und zudem gibt es noch die Einstiege in die Streckenwanderwege des Hessisch-Waldeckischen Gebrigs- und heimatvereins (HWGHV) wie den X 3 (Wildbahn), X 4 (Frau Holle Pfad), X6 (Upland-Weserbergland-Weg) und X 14 (Stammesbrücke). Die Markierung X 14 fanden wir an der B 80 auch mit der Bezeichnung Ostweg Reinhardswald wieder.

Obwohl Veckerhagen nicht direkt an der Strecke des Weserberglandweges liegt, ist auch hier eine Standortplakette angebracht: Standort-Nr. 6511, Seehöhe 121 m, Koordinaten 32 541 741 / 5 705 046.

Unsere Einkehrempfehlung:

Schnitzelschmiede (Bericht folgt).

Freizeittipp: BOGENSCHIESSEN in Veckerhagen

Bogenschießen für jedermann ist in Veckerhagen an gleich zwei Standorten möglich. Direkt am Industriedenkmal Eisenhütte befindet sich der Bogenschießsand des Schützenvereins Reinhardshagen. Folg man der Kasseler Straße bis zu Hemelmühle (bushaltestelle Linie 190), findet man ein Bogensportzentrum vor. Mehr darüber demnächst auf www.pedestrial.de

Kontakt:

Gemeinde Reinhardshagen

Amtsstraße 10 | 34359 Reinhardshagen

Tel.: 05544 / 9507-0, Fax.: 05544 / 9507-33

gemeinde@reinhardshagen.de

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