H-11-01a Hessenweg 11 – Birkenhainer Straße Teil1

Erste Schritte auf dem Brüder-Grimm-Weg

Vom Neuwirtshaus in den Freigerichter Wald (8,5 km)

Diesem Beitrag liegt eine Wandertour vom 20. August 2008 zugrunde. Teilnehmer waren Hans-Otto Gerhard, Gabriele Roesser und Gerd Baumung. Am Streckenverlauf dürfte sich nicht viel verändert haben. Ob die erwähnte Gastronomie noch existiert, haben wir nicht überprüft. Auch Anmerkungen zu Zustand der Wege und Markierungen könnten den heutigen Gegebenheiten nicht mehr entsprechen.

Der erste Abschnitt des Hessenweges Nr. 11, der als Brüder-Grimm-Weg eine Sonderstellung unter den Hessenwegen einnimmt, verläuft auf der mit einem weißen B (auf schwarzem Grund) gekennzeichneten Birkenhainer Straße, ein 71 Kilometer langer Wanderweg von Hanau-Großauheim nach Gemünden.

Als Startpunkt zum Hessenweg 11 wurde bis 2008 das Neuwirtshaus abgegeben. Es stand 2008 im Besitz der Familie F. Schulz. Unabhängig davon, ob sich seit 2008 etwas geändert hat, ist die Anschrift des Hauses ist ideal für die Navigationseingabe:

Hotel-Restaurant Altes Neuwirtshaus

Am Neuwirtshaus 4

63457 Hanau-Grossauheim

Tel. 06181-55302 und 55330

Empfohlene Literatur (2008!): Die Wanderwege des Spessartbundes

Herausgegeben vom Spessartbund e.V., Strickergasse 16a, 63739 Aschaffenburg

Info: www.spessartbund.de

Markierungen:

B X + 

Vor einem 11 Kilometer langen ersten Teilstück des Hessenweges 11 bzw. der Birkenhainer Straße ohne Einkehr- und Einkaufsmöglichkeit sollten Sie sich überlegen, ob eine Einkehr im

„Alten Neuwirtshaus“ oder im „Neuwirtshaus“ (bis 2009: Pizza Toni) nicht ratsam wäre. Allerdings ist dies erst ab der Mittagszeit möglich. In direkter Nachbarschaft befand sich 2008 ein Tierrefugium.

Der Startpunkt gilt nicht nur für den Hessenweg 11, sondern ist auch Station des Hessenweges Nr. 2.

Sie finden neben der Markierung der Birkenhainer Straße auch das rote + und das Rote Andreaskreuz vor. Beim Roten + handelt es sich um den Hauptwanderweg Nr. 8, des Spessartbundes, der auf 33 Kilometern von Hanau nach Aschaffenburg führt.

Die Wegbeschreibung

Mit Blick auf die Gasthäuser gehen Sie nach rechts und biegen in den ersten asphaltierten Weg links ein. An einer Pferdekoppel vorbei erreichen Sie bald den Wald und finden am linken Wegrand ein Freizeitgelände mit Schutzhütte, Grillstelle, Bolzplatz und diversen Spielgeräten vor. Hier finden Sie auch eine mächtige Eiche mit dem „B“ der Birkenhainer Straße und am rechten Wegrand eine der Haupttafeln des Spessartbundes sowie die Markierungen der Hessenwege 2 und 11 vor.

Der breite Waldweg führt in östlicher Richtung kaum spürbar ansteigend durch Mischwald. Der sandige Boden lässt hier viele Baum- und Pflanzenarten gedeihen.

Nach ca. 200 Metern kreuzt dann der Dr. Hermann-Messer-Weg ihre Route. An dieser Doppelkreuzung behalten Sie die Marschrichtung bei und lassen nach einem weiteren Kilometer eine Abzweigung rechts liegen. Etwa 500 Meter weiter ignorieren Sie auch die nächste Rechtsabzweigung. Nur ca. 15 Meter weiter folgt dann eine Vergabelung. Sie folgen nicht dem Alzenauer Weg nach rechts, sondern der guten Markierung der Birkenhainer Straße sowie dem + und nunmehr auch dem x nach links. Ab hier werden Hochspannungsleitungen ihre ständigen Begleiter über ca. 4 Kilometer.

Unüberhörbar nähert sich der Wanderweg der Autobahn A 45. Bald wandern Sie auf einem von Leitplanken flankierten Asphaltweg und gehen halblinks nach einer Abzweigung über die Autobahnbrücke. Nach 100 Metern etwa gabelt sich der Asphaltweg. Sie gehen nach rechts weiter und folgen ab hier auch dem rot-weißen Blumensymbol sowie dem X11.

Nach ca. 200 Metern endet die Wegasphaltierung und nochmals 300 Meter weiter lassen Sie einen Rechtsabzweig außer Acht. Auch die zunächst rechts und später links abzweigenden untergeordneten Graswege können Sie ignorieren. An der nächsten Kreuzung, die Sie geradeaus passieren, gesellt sich von links ein Wanderweg mit der Markierung Grünes Ahornblatt hinzu.

Am rechten Wegrand gibt es im folgenden Abschnitt mit Moos überwachsene kleine Erdhügel und Baumwurzeln zu bestaunen. Die Hochspannungsleitung weist Ihnen auch weiter den mittlerweile stark sandigen Weg.

Nach ca. 5,5 Abschnittskilometern erreichen Sie eine Mehrfachverzweigung in der Gemarkung Theil (Stadtwald Alzenau). Auch hier gehen Sie in gleich bleibender Richtung (Ost) weiter. Bald erreichen Sie die Stelle, an der sich die Birkenhainer Straße von den breiten Waldwegen und auch von den meisten anderen Markierungen trennt.

Während die breiten Waldwege nach links und rechts abzweigen, gibt ihnen die Schneise der Hochspannungsleitung weiter die Richtung an. Sie folgen dem geradeaus verlaufendem Grasweg, der nun zunehmend stärker ansteigt und sich bald in einen wildromantischen Hohlweg verwandelt.

Auch hier ist der Weg bestens mit dem B markiert. Mehrere Grenzsteine zeigen an, dass sie auf einem alten Grenzweg der Königreiche Bayern und Preußen wandern (KB und KP). In der Gemarkung Kahler Schäferberg ist nun ein recht kräftiger Anstieg in herrlicher Waldlandschaft zu überwinden. Der anstrengendste Teil ist überwunden, wenn Sie den Grenzstein mit der Jahreszahl 1870 (Ostseite) und den Buchstaben KP – KB – LG erreicht haben.

Auf einem schmalen Wiesenpfad geht es weiter leicht ansteigend in östlicher Richtung bis zur nächsten Wegekreuzung. Hier geht es nach links zur Barbarossaquelle, nach rechts zur Stadt Alzenau.

Sie wandern jedoch geradeaus auf einem wieder breiteren Waldweg weiter und behalten die Richtung Ost bei. Das Eichhörnchensymbol begleitet Sie nun (Markierung eines lokalen Rundwanderweges).

Wieder wandern Sie auf einem sandigen Weg durch artenreichen Mischwald und erreichen nach ca. 8 Kilometern eine Diagonalkreuzung mit einer ersten Ruhebank, die bereits zur Gemeinde Freigericht gehört. Die Ruhebank war 2008 schon nicht mehr in bestem Zustand und wird wohl nur bedingt für eine Rast tauglich sein.

Hier hat das o.g. Wanderteam die Wegerkundung beendet, um auf einem anderen Weg wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren.

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