H 0400 Der Hessenweg Nr. 4 – Übersicht

Von Marsberg nach Neckarsteinach (403 km)

Allgemeines zu den Hessenwegen

Die Gesamtkonzeption der Hessenwege obliegt dem Wanderverband Hessen e.V. Aus elf verschiedenen Routen ergibt sich ein Wanderwegenetz mit einer so genannten „überlagerten Markierung“. Dabei werden bestehende Hauptwanderwege der hessischen Gebietswandervereine miteinander verknüpft.

Die Hessenweg-Markierung (weißes quadratisches Schild mit dem hessischen Löwen, der Streckennummer sowie Start- und Endpunkt, zum Teil mit Zwischenstationen) ist daher nur sparsam an wandertouristisch bedeutsamen Punkten, vor allem aber an Kreuzungen mit anderen großen Wanderrouten angebracht. Die Wege werden vom hessischen Wanderverband in Nord-Süd- beziehungsweise Ost-West-Ausrichtung vorgestellt, sind natürlich aber auch in der Gegenrichtung erwanderbar.

Die Hessenwege entstanden in den Jahren 1982 bis 1984 und wurden bis 2014 umfassend erneuert. Zielsetzung war, dem Wanderer ohne aufwändiges Karten- und Quellenstudium Verbindungen aufzuführen, die auf attraktiven und zuverlässig markierten Wegen zum Ziel führen. Zu allen elf Hessenwegen gibt es an den Landesgrenzen Verbindungen an weiterführende Fernwanderrouten.

Die Hessenwege bei Pedestrial:

Unter der Hauptrubrik Wandern – Hessen – haben wir für alle elf Hessenwege Unterrubriken angelegt. In diesen Unterrubriken finden Sie detaillierte Wegbeschreibungen einzelner Abschnitte (oft auch in der Gegenrichtung) sowie Übersichten einzelner Abschnitte der Gebietsvereine und Berichte zu bedeutsamen Stationen auf dem jeweiligen Wanderweg. Die Kennziffern beziehen sich in der Regel auf die Postleitzahl des jeweiligen Startorts oder aber auch auf die in den Wegmarkierungen festgesetzten Kennziffern (Beispiel die 13 für den Studentenpfad X-13 oder die 3 für den Fernwanderweg E 3). Unsere Beiträge sollen anregende Einblicke liefern und sind für einzelne Abschnitte hilfreich. Für eine Tourenplanung über längere Distanz empfehlen wir die Homepage des Wanderverbandes Hessen www.wanderverband-hessen.de

Der Hessenweg Nr. 4

Er beginnt am Bahnhof im Nordhessischen Marsberg und endet in Neckarsteinach. Die Gesamtlänge beträgt 403 km

Im ersten Abschnitt über 53 Kilometer folgt der Wanderer vom Bahnhof in Marsberg dem weißen W auf schwarzem Grund. Betreut wird dieser Abschnitt vom Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein, kurz HWGHV. Dieser Abschnitt endet am Abzweig zum Schloss Waldeck.

(Nord-Süd-Ausrichtung 0-53 km)

Edersee Staumauer

Genau 100 Kilometer verläuft der Hessenweg 4 anschließend gleichauf mit dem Studentenpfad, der mit dem weißen X 13 markiert ist. Im nördlichen Bereich ist der HWGHV für die Betreuung zuständig und im Marburger Raum durchwandert man das Hoheitsgebiet des Oberhessischen Gebirgsvereins (OHGV). Der Wanderer verlässt den Studentenpfad in Cappel an der B 38.

(Nord-Süd-Ausrichtung 53-153 km)

Der OHGV betreut auch den nächsten 29 Kilometer langen Abschnitt, der mit einem roten Band markiert ist. Das Rote Band begleitet den Wanderer von Cappel bis zur Kirche Wirberg. Auf diesem Abschnitt übergibt der OHGV die Betreuungsaufgabe an den Vogelsberger Höhenclub (VHC).

(Nord-Süd-Ausrichtung 153-182 km)

Grünberg

Für nur fünf Kilometer folgt der Hessenweg Nr. 4 dem blauen Dreieck. Mit diesem Symbol markiert der VHC den Oberhessenweg. Er führt die Wanderer in das schmucke Fachwerkstädtchen Grünberg.

(Nord-Süd-Ausrichtung 182-187 km)

Licher Schloss

Auf dem Oberhessischen Fachwerkweg (weißer Punkt auf schwarzem Grund) führt uns der VHC auf den folgenden 19 Kilometer nach Lich. Endpunkt ist das Licher Schloss.

(Nord-Süd-Ausrichtung 187-206 km)

Die Münzenburg zwischen Lich und Bad Nauheim

Der VHC ist auch für den nächsten Abschnitt auf dem Taunus-Rhön-Wanderweg (blauer Ring) zuständig. Dieser Teil ist 24 Kilometer lang und endet am Bahnhof in Bad Nauheim.

(Nord-Süd-Ausrichtung 206-230 km)

Bahnhof Bad Nauheim

Ab Bad Nauheim übernimmt der Taunusklub (TK) nun die Betreuungsaufgabe. Vom östlichen Rand des Naturparks Hochtaunus bringt das nach rechts gekippte U den Wanderer auf 27 Kilometern bis zum Freilichtmuseum Hessenpark.

(Nord-Süd-Ausrichtung 230-257 km)

Die Grauth-Hütte nach Bad Nauheim

Der kürzeste Abschnitt auf dem Hessenweg 4 ist der Verbindungsweg vom Freilichtmuseum Hessenpark zum Römerkastell Saalburg. Auch für diese vier Kilometer zeichnet der Taunusklub als Betreuer verantwortlich. Ein schwarzes Rechteck markiert diesen Abschnitt.

(Nord-Süd-Ausrichtung 257-261 km)

Römerkastell Saalburg

Ein rotes Plus ist der Wegbegleiter auf dem Weg durch den Taunus. Von der Saalburg sind es nur 8 Kilometer bis zur Frankfurter U-Bahnstation Hohemark. Auch die Hessenmetropole Frankfurt gehört zum Hoheitsbereich des Taunusklubs.

(Nord-Süd-Ausrichtung 261-269 km)

Durch Frankfurt/Main

Im Frankfurter Stadtgebiet folgt der Wanderer wieder dem schwarzen Rechteck. Dieser Abschnitt führt von der U-Bahnstation Hohemark bis zum Wendelsplatz im Stadtteil Sachsenhausen. Erstaunliche 26 Kilometer sind dabei zurückzulegen.

(Nord-Süd-Ausrichtung269-295 km)

Der letzte Abschnitt ist der längste. Dem roten Quadrat folgt der Hessenwanderer von Frankfurt über 108 Kilometer bis zum Zielort Neckarsteinach. Endpunkt ist auch hier der Bahnhof.

(Nord-Süd-Ausrichtung 295-403 km)

Unter diesem Link finden Sie die Staffelung des Weges zum Ausdrucken auf PDF-Datei.

http://www.wanderverband-hessen.de/beilage/beilagewewart/H4%20Wegeliste%20.pdf

Die perfekte Planung einer Wanderung auf den Hessenwegen ermöglicht die website des Hessischen Wanderverbandes: http://www.wanderverband-hessen.de/hessenwege.htm

Hier gibt es auch Karten und andere wichtige Infos zum Download.

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