XW225-02a Weserberglandweg – 2. Etappe – 3. Abschnitt

Von der Ziegelhütte zum Wanderparkplatz Forstscheid (6,7 km)

Der Pfad vor und nach der Bachüberquerung ist nicht so leicht zu finden. Ein Holzgeländer soll bei der Überquerung Hilfestellung geben. Weiter oberhalb dieser Stelle sehen Sie einen mächtigen Baumstamm, der den Bach überbrückt. Für Wagemutige vielleicht eine Alternative (lieber nicht!).

Da Pfad steigt kräftig an und führt bald auf einen breiten Schotterweg, dem Sie nach rechts folgen. Der Weserberglandweg verläuft auch in diesem Abschnitt gleichauf mit dem X 14 (Stammesbrücke) und dem M (Märchenlandweg).

Schon nach 100 Metern erreichen Sie den nächsten Wegweiser des XW, an dem Sie erfahren, dass Sie bereits 4,4 Kilometer ab Veckerhagen zurückgelegt haben. Es folgt eine Passage durch jungen Wald, die sich in der Grünphase des Jahres wie ein grüner Tunnel offenbart und nur wenig Sonnenlicht durchlässt.

Sie nähern sich wieder der Bundesstraße B 80 und erreichen den Standort Nr. 5360 auf nur 122 Metern Seehöhe. Hier befindet sich eine Ruhebank. Koordinaten: 32 541 048 / 5 708 383.

Zum Zeitpunkt unserer Erkundung im Oktober 2017 war die B 80 in diesem Bereich wegen Bauarbeiten für den Verkehr gesperrt. Dadurch mussten einige Paletten mit Bauelementen umgangen werden. Der XW führt unmittelbar nach dem Erreichen der Bundesstraße wieder nach links in den Wald. Hier befindet sich ein Anfahrtspunkt für Rettungsfahrzeuge (KS 120). Die Wegmarkierung finden Sie auf dem Schild „Privatweg gesperrt“. Direkt daneben weist Sie ein weiteres Schild des Landes Hessen darauf hin, dass Sie sich nach wie vor im Wildschutzgebiet Reinhardswald befinden.

Sie befinden sich am tiefsten Punkt Ihrer Tagesetappe. Ab jetzt geht es über 5 Kilometer leicht aufwärts. Der Weg führt Sie bald über das Flüsschen Olbe und dann am anderen Ufer weiter aufwärts. Sie haben das Olbetal erreicht.

Noch lange verläuft der Weg parallel zur Olbe, immer weiter aufwärts. Immer steiler fällt der Hang zum kleinen Weserzufluss ab. Dann entfernt sich der Weg vom Olbetal und schlängelt sich durch einen Wald mit vielen knorrigen Eichen, die charakteristisch für den Reinhardswald sind.

Im weiteren Verlauf mussten wir feststellen, dass durch Waldarbeiten Passagen des Weges gesperrt sein könnten. Zum Glück betraf dies nicht den Weserberglandweg. Ohne Kartenmaterial oder GPS würde man dann wohl ziemlich hilflos im Wald stehen. Schon deshalb sollte man immer Orientierungshilfen im Wandergepäck haben.

Vom Einstieg ins Olbetal an der B 80 bis zum Standortschild Nr. 5340 werden Sie rund eine Stunde benötigen. Auf den fünf Kilometern haben Sie an diesem Punkt bereits 223 Höhenmeter gemeistert. Zum Parkplatz Forstscheid sind es nur noch 800 Meter und zum Etappenziel Sababurg noch 2,3 km.

Auf den letzten 0,8 Kilometern verläuft der Weg nur noch sehr leicht ansteigend. Sie finden nun die Markerung des Hugenotten-Waldenser-Pfades sowie eingekreiste Ziffern der lokalen Rundwanderwege vor. Dann ist der Wanderparkplatz Forstscheid erreicht.

Hier finden Sie jede Menge Informationen, Wegweiser in allen Richtungen und eine Schutzhütte vor. In der Mitte die Wildschwein-Skulptur auf einer Ziegelsteinsäule.

Eine kleine Rast sei hier empfohlen, auch wenn es nur noch 1,5 Kilometer zur Sababurg sind.

Infos:

Weserbergland-Tourismus e.V.

Postfach 100 339

31753 Hameln

Telefon 05151-9300-0

info@weserbergland-tourismus.de

www.weserbergland-tourismus.de

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.