D-35410 Der alte Hungener Stadtpanoramawanderweg

Galgenwald – Drei Teiche 8 km

Der Weg führt ins Naherholungsgebiet Hungener Teiche, eines der attraktivsten Wandergebiete der Stadt Hungen. Zahlreiche Informationstafeln von Vereinen aus Hungen und den Stadtteilen vermitteln viel Wissen zu Belangen des Naturschutzes, der in den Teichen vorkommenden Fischarten, der Greifvögel im Stadtwald und vieles mehr.

Die Wegbeschaffenheit ist nur durch den Abschnitt in der Waldgemarkung Buchwald etwas beeinträchtigt, ansonsten wäre Sie auch für Rollstuhlfahrer geeignet. In diesem Abschnitt sind jedoch aufgrund wesentlich geringerer Besucherfrequenz frei lebende Wildtiere häufig zu beobachten.

Die Streckenmarkierung durch den VHC-Zweigverein kann nur vom Start bis zum Eintritt in den Stadtwald mit befriedigend bewertet werden. Ab hier lässt sich der Wegverlauf nur erahnen, da an mehreren Verzweigungen keine Markierungen mehr vorhanden sind. Der gesamte Abschnitt bis zu den Hungener Teichen ist zudem äußerst sparsam markiert. Bis zum letzten Teich am Wanderparklatz kann man sich jedoch an der Markierung des Wanderweges Nr. 3 orientieren.

Östlich der Landstraße L 3007 (Hungen-Nonnenroth) gibt es innerhalb der Waldgemarkung Schlaghaus nur geringe Markierungsmängel. Entscheidend ist jedoch ein fehlender Richtungsanzeiger in der Gemarkung Marksteinmühl Nr. 44/45. Nach dem Austritt aus dem Buchwald (Gem. Nr. 217) findet sich ein letzter Richtungsanzeiger in südliche Richtung ins freie Feld. Danach ist keine Markierung mehr auffindbar.

Markierung: Weißes S

Exakte Streckenlänge: (Nach GPS-Erfassung)

Schwierigkeitsgrad: Leicht

Koordinaten Startpunkt: (Nach GPS-Erfassung)

Höhendifferenz: (Nach GPS-Erfassung)

Letzter Streckentest: 1.4.2012 (B. Koch, H.O. Gerhard und G. Baumung)

Einkehrmöglichkeiten auf der Strecke: Keine

Rastmöglichkeiten: 3 Schutzhütten, 1 Sitzgruppe (max. 8 Personen), zahlreiche Ruhebänke

Beurteilung:

Attraktivität: Sehr gut

Wegbeschaffenheit: befriedigend

Markierung: mangelhaft

Besucherfrequenz: hoch

Die Wegbeschreibung:

Startpunkt ist die Wandertafel des VHC-Zweigvereins am Bahnübergang (Kaiserstraße). Sie gehen über die Bahngleise und biegen links in die Lindenallee ein. Diese knickt nach ca. 50 Metern nach rechts ab. Um die Strecke im Uhrzeigersinn zu erwandern, gehen Sie geradeaus in der Straße „Am Bahndamm“ weiter. Sie erreichen ein Kleingartengebiet und biegen nach etwa 400 Metern rechts in einen Kiesweg ein. Über eine Bachbrücke (Ruhebank) folgen Sie einem Pfad geradeaus in ein Waldstück. Sie passieren eine Schutzhütte und folgen dem Pfad bis zur Albert-Schweitzer-Straße (vor dem Spielplatz). Dort biegen Sie rechts ab, lassen die Behringstraße links liegen und gehen weiter bis zur Friedensstraße. Hier wandern Sie nach links weiter, an der Gesamtschule Hungen vorbei und kommen aus der Stadt. Der Asphaltweg führt Sie durch eine Streuobstwiese an den neuen Radweg, der auf einer alten Bahntrasse verläuft. Hier gehen Sie geradeaus weiter und erreichen bald den Hungener Stadtwald.

Am Waldrand lädt eine Ruhebank zum Pausieren ein. Sie folgen hier dem Radwegweiser und behalten somit die Richtung bei. Bald passieren Sie eine erste Schutzhütte und im Gleichlauf mit dem neuen Hungener Rundwanderweg (gelbe Grundmarkierung) und der Nr. 3 führt Sie der Weg bald an eine zweite. Hier biegen Sie links ab und wandern bald am Ufer des ersten Teiches vorbei. Sie bleiben stets rechts an den Teichufern, passieren den Rocksbergteich und gelangen zur Förster-Schmitz-Schneise. Hier informiert Sie eine Informationstafel des Hungener Angelsportvereins unter anderem über die hier lebenden Fischarten.

Nachdem Sie am Hubbachweiher vorbei marschiert sind, zweigt der neue Hungener Rundwanderweg links ab. Sie gehen jedoch geradeaus weiter und passieren den Gleichenweiher in der Waldgemarkung Grauer Rocksberg. Infotafeln der Natur- und Vogelschutzgruppe Villingen, der NABU-Ortsgruppe Nonnenroth, des Imkervereins Hungen und Umgebung und der Hegegemeinschaft Hungen vermitteln in diesem Abschnitt viel naturkundliches Wissen. Am Ende des letzten Teiches zweigt der Rundwanderweg Nr. 3 links ab. Sie gehen geradeaus weiter und können auf dem Wanderparkplatz (Sitzgruppe für bis zu 8 Personen) eine Rast einlegen.

Sie überschreiten die Landstraße L 3007 (Hungen – Nonnenroth) und gelangen in die Waldgemarkung Schlaghaus (Abt. 223). Nach etwa 350 Metern überqueren Sie den bereits bekannten Radweg auf der Bahntrasse geradeaus. An der nächsten Kreuzung (Abt. 222) biegen Sie rechts ab und wandern nun in südlicher Richtung weiter. Nach rund 400 Metern erreichen Sie eine Verzweigung (Gem. Marksteinmühl Abt. 44/45) und wandern geradeaus weiter. Am Wegrand finden Sie drei alte Grenzsteine vor. Sie erreichen die Landstraße L 3137 (Hungen – Villingen) und folgen dieser etwa 100 Meter nach links, Dann biegen Sie wieder rechts in den Wald (Buchwald) ein. (Eintrag: Durch ruhiges Verhalten konnten wir in diesem Abschnitt Rehe und Wildschweine beobachten). Sie gehen nun immer geradeaus, bis Sie den Waldrand erreicht haben. Dort gehen Sie nach rechts weiter und haben nach einem leichten Anstieg die Stadt Hungen im Blickfeld. Am Ende des Buchwaldes biegen Sie links ab und wandern durch freies Feld.

Bild: Alte Buche am Rand des Buchwaldes

Nach etwa 300 Metern erreichen Sie die Zufahrtsstraße eines Aussiedlerhofes („Tiergarten“) und können frei wählen, ob Sie dieser nach rechts zum Zielort folgen wollen oder noch etwa 100 Meter weiter geradeaus gehen und dann vor einem umzäunten Waldstück („Paradeis“) nach rechts auf einem Feldweg weiter wandern wollen. Ist Letzteres der Fall (unsere Empfehlung), durchwandern Sie ein Wasserschutzgebiet und marschieren stets auf den auffälligen Schlauchturm der Freiwilligen Feuerwehr Hungen zu. Im Kleingartengebiet folgen Sie nun der Markierung Nr. 5 im Zick-Zack durch die Kleingärten und gehen dann auf der Landstraße ca. 30 Meter nach links. Dann biegen Sie nach rechts auf einen Schotterweg ein, überqueren eine Bachbrücke und kommen vor der Musikkneipe „PIANO“ auf die Abzweigung der Nonnenröther Straße. Auch hier können Sie auf mehreren Wegen zum Startpunkt zurück gelangen. Empfehlenswert ist ein Bummel durch die Untertorstraße/Obertorstraße mit ihren zahlreichen Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten, dem 1990/91 neu gestalteten Marktplatz und der künstlerischen Rekonstruktion des 1906 eingestürzten Obertores. Von hier sind es nur wenige Schritte bis zum Ausgangspunkt zurück.

Bild: Der Hungener Marktplatz mit der 1990/91 erfolgten Neugestaltung durch den Darmstädter Künstler Thomas Burhenne. (Bilder: Baumung)

Alternativ können Sie vor dem „PIANIO“ der Nonnenröther Straße nach rechts folgen und dann links in die Lindenallee einbiegen. Hier wandern Sie am REWE-Markt und dem Feuerwehrstützpunkt geradeaus vorbei und gelangen nach der Linkskurve am Ende der Lindenallee zum Startpunkt zurück.

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