AT-6900 Unterwegs auf dem Bodensee-Radweg

+ Die Talstation der Pfänderbahn +

Vom Hafen gehe ich auf der Seestraße zum Verkehrskreisel zurück und finde dort einen Wegweiser zur Pfänderbahn. Nur 400 Meter muss ich der Schillerstraße aufwärts folgen, dann über die Kreuzung der Belruptstraße geradeaus in der Ebnergasse weitergehen.

Auf den ersten Blick kann ich schon erkennen, dass heute kein Seilbahnbetrieb stattfindet. Das hätte mich bei dem miesen Wetter auch gewundert. Ich nutze jedoch die Gelegenheit, möglichst viele Informationen für einen späteren Anlauf zu sammeln. Der Pfänder ist nämlich ein „Muss“ für jeden Bodensee-Besucher.

Wichtig ist die Information, dass es einen Parkplatz direkt an der Pfänderbahn gibt. Der ist allerdings nicht sehr groß. Viele Infotafeln am Hauptgebäude informieren über die Wandermöglichkeiten auf dem Pfänder. Sieben verschiedene Rundwanderwege können von der Bergstation ausgewählt werden.

Der kürzeste (N1) ist der Wildpark-Rundweg (Alpenwildpark mit Naturlehrpfad). Wer zur Pfänderspitze hinauf möchte, muss schon 90 Minuten Wanderzeit einplanen und zwei Stunden benötigt man etwa für den „Höhenweg bis Jungholz“. Außerdem gibt es einen „Höhenbummel auf dem Käse-Wanderweg“, bei dem am auch eine Käserei besichtigen kann (4,5 Stunden) und wer mehr als fünf Stunden Zeit hat, kann sich auf die „Drei-Eintausender-Bergwanderung“ begeben. Zu den Rundwanderwegen gesellen sich zahlreiche so genannte Erlebniswege zum und vom Pfänder und dann gibt es noch drei Panorama-Wanderwege zwischen Pfänder und Scheidegg.

Bei einem Rundgang um die Talstation stelle ich fest, das es auch ein Pfänderbahnmuseum gibt. Für mich wird es jedoch Zeit, den Rückweg anzutreten.

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