Th-288 Touringen-Stempeljagd von West nach Ost (6)

Die Burgruine Frankenstein – Stempelpunkt Nr. 288

Weiter geht die Stempeljagd von West nach Ost. Vom Wandertreff Puschkinpark suche ich vergeblich nach einer Markierung des auf Seite 32 im Tourenheft beschriebenen Wanderwegs.

Ich orientiere mich an dem Wegweiser eines Nordic-Walking-Wegs zur Burg Frankenstein und gerate so auf die falsche Spur. Der Weg führt mich nun über die Storchenwiese, die zum Glück gemäht wurde.

Das Heu wurde jedoch noch nicht geräumt, und das machte das Wandern etwas anstrengender. Am nahe liegenden Werra-Ufer sind einige Lerntafeln in kindgerechter Sprache zum Thema Storch zu finden.

Hinter einer der Lerntafeln bestaune ich das Bauwerk eines Bibers in der Werra und folge den Wegweisern in Richtung Kloster. Aufgefallen ist mir nur das Gasthaus „Zum Klostergarten“, ein Kloster eher nicht.

Aber bald stehe ich vor dem Aufstieg zur Burgruine. Hier finde ich auf den Infotafeln zum Nordic-Walking-Weg sehr interessante Hinweise zum Bergauf-Gehen. Auf dem etwa 500 Meter langen Serpentinenpfad habe ich die Tipps beherzigt.

Nach 2,8 km habe ich das erste Zwischenziel meiner Wanderung erreicht. Die Burgruine Frankenstein, die auch als Kunstruine bezeichnet wird.

Ein großes Holzkreuz, wellenförmige Liegen zum Genießen der Aussicht, Picknick-Pavillons und ein kunstvoll kreierter Torbogen stehen vor der Burg, zu der schriftliche Überlieferungen mit Karl von Frankenstein im Jahr 816 beginnen.

Auf einer kleinen Zeittafel wird die Zerstörung der Burg nach dem Untergang des Frankensteiner Geschlechts aufgeführt.

Von 1888 bis 1891 erfolgte ein Neubau des Turms aus Spendengeldern und 1923 gründete sich die „Frankensteingemeinde“, die die Verwaltung und Bewirtschaftung übernahm.

Ein Jahr später wurde die „Klause“ am Turm eingeweiht und 1935 die „Otto-Wehner-Halle“ gebaut.

1957 wurde das Areal zum Kinderferienlager des VEB Hartmetallwerk Immelborn.

Die zwischenzeitlich aufgelöste „Frankensteingemeinde“ wurde 1991 wieder gegründet.

Große Pause war hier angesagt. Überraschend finde ich hier auch eine Infotafel zum „Pummpälzweg“, den ich bisher nur vom Rennsteig kannte.

Dort befand sich auch der Stempelkasten. Die Touringen-Nr. 288 ist abgehakt.

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