
+ Von der Sagentafel Jungfrau zur Braukopfhütte +
Noch nicht erwähnt wurde, was auf der ersten Tafel auf dem Sagen-Wanderweg Zella-Mehlis zu lesen ist. Hier heißt der Raubritter Ruppertus besonders die kleinen Wanderer auf dem Weg zum Hausberg der Zella-Mehliser willkommen.

Natürlich behauptet er, dass der Ruppberg nach ihm benannt wurde, denn schließlich habe er dort einen Schatz vergraben, den er bis heute noch bewachen würde.

Und um diesen Schatz geht es bei der nächsten Sagentafel, die sich am Stempelpunkt Nr. 298 befindet. Der grüne Kasten befindet sich an einem Wegweiser, der viel Orientierungshilfe gibt.

Nach Oberhof sind es von hier 7 Kilometer und nach Zella-Mehlis 3,5 Kilometer. In der Gegenrichtung gelangt man nach 6 Kilometern nach Benshausen und nach einem Kilometer zum Dreiherrenstein. Wer an diesem Punkt halbrechts abbiegt, kommt nach Steinbach-Hallenberg (6,0 km) und auch nach Bermbach (4,7 km). Genau diesem Abzweig müssen wir folgen, weil in dieser Richtung auch der Ruppberg (0,7 km) aufgeführt ist.

Wir wandern weiter und kommen nach nur 200 Metern an die Braukopfhütte, wo sich zu unserer Überraschung der Stempelkasten Nr. 56 befindet. Das gibt uns Rätsel auf.

Handelt es sich hier um einen Sonderstempel? Zu unserem Sagenwanderweg gehört er jedenfalls nicht.

Es später sollten wir feststellen, dass wir auch auf einen Teil der „Großen Acht“ von Steinbach-Hallenberg geraten sind. Wir biegen an der Hütte nach rechts ab und gehen die letzten 500 Meter zum Gipfel des Ruppbergs an.