K1 – 11b Knüllwald Rundwanderweg (11. Erappe, Teil 2)

Vom Funkturm auf dem Steinkopf nach Niederbeisheim (4,0 km)

Startpunkt: NMC-Funkmast auf dem Steinkopf

Streckenlänge: Etwa 4 km fast ausschließlich abwärts

Differenz von 460 auf 280 m ü. NN

Ziel- und Anknüpfpunkt: Kirche in Knüllwald-Niederbeisheim

Empfohlen: Wander- und Radwanderkarte Knüllwald, 1:25.000, ISBN 3-933494-75-3

Der 50 Meter hohe Schleuderbetonmast der Firma Network Management Center (NMC) ist Startpunkt dieses Abschnitts, der gleichauf mit dem KGV-Wanderweg Nr. 25 (weißes auf der Spitze stehendes Dreieck) verläuft. Wer sich für die Technik interessiert, findet an den vielen Beschriftungen einige Hinweise. Im Winter wird vor Eisschlag gewarnt.

Es geht nun abwärts. Die Linksabzweigung in der Rechtskurve lassen wir außer Acht. Auch der bald in spitzem Winkel einmündende Forstweg bleibt rechts liegen. Nach dem Passieren eines Hochstandes und einer Linkskurve stehen wir vor einem großen Forstanwesen einsam im Wald.

Auf dem weiteren Weg durch den Mischwald ignorieren wir zunächst die untergeordneten Abzweigungen. Nach einer Linkskurve ist jedoch Aufmeksamkeit geboten. Hier bietet die K1-Markierung eine Abkürzung nach rechts an. Verpasst man diese Abkürzung, gelangt man über der RW 25 wieder auf den Kurs.

Am Ende dieses etwas holperigen Abkürzungsweges geht es nach rechts weiter. Bald verlassen wir den Wald und haben eine schöne Aussicht auf die Knüllregion. In den Sommermonaten lassen sich hier herrliche Sonnenuntergänge fotografieren.

Wir gehen am Rande einer großen Wiesenfläche abwärts und sehen am rechten Wegrand eine Hütte. Es ist jedoch eine Lagerhütte und somit keine Rastgelegenheit.

Wir gehen hier im rechten Winkel nach links weiter und finden dort eine Ruhebank vor. Bei Bedarf kann man hier die immer noch imposante Aussicht auf Niederbeisheim genießen.

Bald haben wir Asphalt unter den Füßen und biegen nach rechts in Richtung des bereits sichtbaren Campingplatzes ab.

Der Campingplatz am Bauernhof (und somit mein damaliges Domizil) ist schnell errecht. Er liegt an einem Weg, der „Zum Lierloch“ heißt. An dessen Ende folgen wir dem Wegweiser zum Schwimmbad nach links in die „Alte Straße“.

Links Maisfelder. Rechts Büsche und dahinter versteckt ein kleiner Bach, der wohl in die Beise fließt. Wir passieren eine Lagerhalle und gelangen an eine Kreuzung. Hier gehen wir ein Stück nach rechts und dann gleich wieder nach links (im August 2020 Baustelle) am Tennisplatz vorbei.

Nach dem Tennisplatz trennen sich der K1 und KGV-RW 25 voneinander. Allerdings gelangt man auf beiden Wegen nach Niederbeisheim. Der K1 umgeht den Tennisplatz in einem etwas größerem Bogen. Der RW 25 geht gleich nach dem Tennisplatz nach rechts weiter und danach durch das Gelände des örtlichen Fußballvereins.

Danach überqueren wir eine hölzerne Brücke und marschieren auf die ersten Häuser von Niederbeisheim zu. Schnell haben wir die schmucken Fachwerkhäuser erreicht.

Wir stoßen auf den Hessischen Fernradweg R 5 und überqueren eine Brücke über die Beise. Ein Schild des R 8 weist den Standort als R5 – 316v1 aus. Der adfc Hessen ist hier in Notfällen unter der Rufnummer 0700 2332 3223 erreichbar.

Wir stoßen auf die Straße „In der Ecke“ und gelangen an deren Ende in den „Sellerain“. Der K1 führt hier nach links weiter. Nach einer Rechtskurve passiert man die „Begegnungsstätte“ (überdachte Rastmöglichkeit für größere Gruppen plus Spielplatz) und gelangen an die Hauptstraße.

In beiden Fahrtrichtungen gibt es hier Bushaltestellen. Hier ist der Anknüpfpunkt zur nächsten Etappe nach Oberbeisheim.

Wer sich den hübschen Ort nähere betrachten will, folgt dem RW 25 im „Sellerain“ nach rechts. Nach einer Linksskurve stehen wir vor der Gaststätte „Zur guten Quelle“. Im selben Haus befindet sich das Musik-Café „Canberra“. Ob das Lokal noch in Betrieb ist oder der Corona-Krise zum Opfer gefallen ist, konnten wir leider nicht ermitteln.

Wir gehen weiter an die Hauptstraße und erblicken die schmucke Dorfkirche. Gegenüber befindet sich das Lokal „Alter Sonnenhof“. Auch hier wissen wir nichts über Betriebszeiten in der Zeit der Corona-Pandemie.

Ein kleiner Rundgang um die Kirche dürfte für Kulturinteressierte unumgänglich sein. Vor dem Eingang findet man eine alte Glocke. Näheres zur Kirche war vor Ort nicht zu erfahren.

Folgen wir der Hauptstraße nach links (westliche Richtung), gelangt man auch so zum Anknüpfpunkt (Bushaltestelle).

Fragen zu den Gaststätten und zu Unterkünften sollte man richten an:

Knüllwald-Touristik-Service e.V.

Hauptstraße 34, 34593 Knüllwald-Remsfeld

Tel. 05681) 93 08 08, www.knuellwald-touristik.de

knuellwaldtouristik@gmx.de

Der Knüllwald-Rundwanderweg K1 – Allgemeines

Der Tourenverlauf: Start in Remsfeld – 2,0 km – Schellbach – 1,5 km – Reddingshausen – 2,5 km – Völkershain – 2,0 km – Wallenstein – 2,5 km – Hülsa -1,2 km – Hergetsfeld – 2,5 km – Appenfeld – 2,0 km – Wallenstein – 3,5 km – Ellingshausen – 8,5 km – Rengshausen – 7,5 km – Niederbeisheim – 3,5 km – Oberbeisheim – 1,5 km – Berndshausen – 3,0 km – Welferode – 3,0 km – Remsfeld.

Mit meiner Firma war ich mehrfach im Bereich des Knüllgebirgsvereins (KGV) beschäftigt. Über mehrere Wochen wohnte ich mit Kollegen in der Ferienwohnung des Campingplatzes auf dem Bauernheim am Ortsrand von Niederbeisheim. Dort ergab sich die Gelegenheit, den Abschnitt am Flüsschen Beise kennenzulernen.

Der Campingplatz bzw. die Ferienwohnung ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in der Region.

Hier die Anschrift

Campingplatz am Bauernhof

Zum Lierlich 1, 34593 Knüllwald-Niederbeisheim, Tl. 05685-228

www.campingplatzambauernhof.de, info@campingplatzambauernhof.de

 

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