2016 Wandern in der Bucht von Alcudia

Erlebnisbericht Teil 1: Erste Wanderung unter Palmen

Dies ist ein weiterer Erlebnisbericht jener Wandergruppe, die unter dem Namen „Daltons – die Ausbrecherbande“ bereits zahlreiche Touren, die hier bei Pedestrial.de festgehalten wurden, unternommen hat. Im Februar 2016 starteten 13 Personen aus Lich, Laubach, Lollar, Waldgirmes, Ober-Mörlen und Königswinter zu einem Flug zu Deutschlands Ferieninsel Nummer 1. Außerhalb der Saison präsentiert sich die Insel völlig anders als man es erwartet. Mit Ballermann-Kult hatte die Gruppe wenig im Sinn, obwohl… ein bisschen „geballert“ wurde auch.

Auftakttour im Halbschlaf

Das Altstadtbistro war der Startpunkt unserer ersten Daltons-Mallorca-Tour. Die aus Lich und Umgebung stammenden Teilnehmer fanden sich zunächst einmal um Mitternacht im Licher Altstadtbsiro zu einem „Warm Up“ ein. Um 1.00 Uhr kam das Taxi, das uns zum Frankfurter Flughafen brachte. Mit einem papageienbunten „Haribo-Flieger“ von TUI hoben wir gegen 4.45 Uhr ab und landeten kurz vor 7 Uhr in Palma de Mallorca. Ein anderer Teil der Gruppe kam mit einem späteren Flieger und kam mit dem Mietwagen zum Hotel in Alcudia.

Unser Hotel, das Ivory Playa, sollte sich als absoluter Glücksfall herausstellen. Alles richtig toll! Und schon kurz nach dem Einchecken ging es auf die erste Strandwanderung. Ein schöner Auftakt, das Meeresrauschen unter Pinien und Palmen zu genießen.

Da fast alle die Nacht kaum geschlafen hatten, war es doch erstaunlich, dass die Neugier über die Müdigkeit siegte. Aber ganz schnell musste der „K 1“ zur moralischen Aufrüstung her….

Schnell stellten wir fest, dass viele Bars und Restaurants zu dieser Jahreszeit noch geschlossen haben. Da mussten wir schon mal ne halbe Stunde am Strand marschieren, bis die erste Strandkneipe in Sicht kam. Und das war das „Playero“ – unser „K 1“.

Wir suchten uns einen großen runden Tisch aus, an dem wir noch genug Stühle für 12 Daltons anstellen konnten. Und dann kam es, das erste Bier auf Deutschland Ferieninsel Nr. 1. Mit der Sorte „Estrella“ Cerveza Mediteranea (Brauerei-Gründung 1876) waren alle einverstanden.

Auch mit dem Preis – 3,75 € für ½ Liter. Nur einen Imbiss sollte man besser woanders nehmen. Einer unserer Teilnehmer zahlte bei einem späteren Besuch für ein simples Baguette 9,50 Euro).

Im Laufe des Urlaubs sollten wir feststellen, dass es in südlicher Richtung nach Can Picafort ein deutliches Preisgefälle gibt. Hier kostete das 0,4-l-Bier nur 2,80 Euro und das Schnitzel mit Pommes und Salat nur 7,50 Euro. In Richtung Nord (Port Alcudia) hingegen wurde es immer teurer.

Weiter am Strand nach Port d’Alcudia

Nach dem Auftanken passieren wir über eine Holzbrücke die Grenze des „Platja de Muro“ zur „Platja d’Alcudia. Der Weg ist weiter, als es unsere Karte vermuten lässt. Vielleicht wirkt es aber nur so, weil das Gehen im Sand doch nicht so schnell über die Bühne geht. Eine Infotafel klärt uns über die Einzigartigkeit des Seegrases „Posidonia Oceanica“ im Mittelmeerraum auf. Dieses Seegras bildet so genannte Seegraswiesen, die die ganze Insel umgeben.

Mit Blick auf den 446 Meter hohen Talaya d’Alcudia marschieren wir weiter, an Luxus-Villen und Hotels vorbei, bis wir schließlich Port d’Alcudia erreicht haben.

Fortsetzung in Teil 2

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