1-16-11a Von Idstein zum Römerkastell Alteburg (Teil 1)

Vom König-Adolf-Platz zum Zinsgraben

Länge des Abschnitts: ca. 3 km

Höhendifferenz: 266 – 396 m (+ 130 m)

Markierung: Weißes X auf schwarzem Grund (ausreichend beschildert)

Wegbeschaffenheit: Bis Restaurant Ponyhofs Asphalt, danach schwieriger Aufstiegspfad mit Hindernissen, zuletzt breiter aufsteigender Forstweg

Die Wegbeschreibung:

Das Killingerhaus, in dem sich heute die Tourist-Information und das Stadtmuseum befinden, ist der Ausgangspunkt dieser Teilstrecke. 1615 vom gräflichen Amtsschreiber Johann Conrad Killing erbaut ist es das Fachwerkhaus mit der reichsten Schnitzromantik. Seit 1916 ist dieses Schmuckstück der Altstadt im Besitz der Stadt.

Wir verweisen unbedingt auf unsere Empfehlung zu einem Bummel durch die herrliche Altstadt. Der König-Adolf-Platz, Idsteins erster Marktplatz, ist dazu idealer Ausgangspunkt. Seinen Namen hat der Platz seit 1946 nach dem einzigen König aus dem Hause Nassau, König Adolf (um 1250-1298). Das 1698 erbaute Rathaus fällt weniger ins Auge als das direkt daneben stehende „Schiefe Haus“. Dieses ungewöhnlich hohe Fachwerkhaus wurde 1727 vom Major der Stadtmiliz, Johann Jacob Nicolay, erbaut. Die auffällige Schieflage des farbenprächtigen Bauwerks ist auf konstruktive Mängel zurückzuführen.

Die Strecke führt Sie über den König-Adolf-Platz in die Himmelsgasse. Sie passieren das Gasthaus „Zur Peif“, ein schmuckes dreigeschossige Fachwerkhaus, und gelangen nach 200 Metern an den Marktplatz mit seinem Brunnen aus Lahnmarmor. Nach dem Fall des Himmelstores und der Stadtmauer ist der „Untere Marktplatz“ im Zuge der Stadterweiterung nach Osten entstanden. Der heutige Brunnen, so ist zu lesen, hatte mindestens zwei Vorgänger, die sich als unzureichend für die wachsende Bevölkerung in der Neustadt erwiesen.

Hier biegen Sie nach rechts in die „Weiherwiese“ ein. Auch hier gibt es noch Möglichkeiten zur Stärkung (Lokale mit indischer, griechischer, italienischer und asiatische Küche). Sie verlassen die herrliche Idsteiner Altstadt und biegen nach dem „Geburtshaus“ nach links in die Straße „Kreuzgärten“ ein.

Sie gelangen an die Escher Straße, die Sie am sicherten über den Zebrastreifen überqueren und dann nach rechts weiter gehen. Sie passieren die Bushaltestelle Bermbacher Weg und gelangen dann halblinks in die Schützenhausstraße, auch dem Wegweiser „Grillhütte“ folgend. Bis zum Ortsende begleiten uns auch die Markerungen roter Balken und schwarzes Dreieck des Taunusklubs.

Am Ende der Schützenhausstraße stoßen Sie nicht nur auf eine Tafel des E1, sondern auch auf Wegweiser der Radfernwege R 6 und R 8. Sie gehen nach links weiter und wandern auf einem Asphalt mit mächtigen alten Bäumen am rechten Wegrand.

Dieser Weg führt Sie an den Waldrand, wo das Restaurant „Ponyhof“ zur Einkehr einlädt. Öffnungszeiten laut Aushang: Dienstag. Mittwoch, Freitag und Samstag von 17 bis 23 Uhr, Sonntag und an Feiertagen 11.30 bis 22 Uhr.

Hier am Waldrand stoßen Sie auf eine Kreuzung, an der sich neben einer E-1-Tafel zahlreiche Wegmarkierungen finden (u.a. auch den Hexenturmrundweg). Der E 1 verläuft halbrechts auf einem aufsteigenden Pfad weiter. Hier beginnt der Aufstieg auf den Heidekopf, dessen höchster Punkt auf der Karte TS Mitte – Taunus- Mittlerer Teil / 1:50.000) mit 396 m ü.NN. angegeben ist. An den Bäumen sind gelb untermalt die Gemarkungs-Nummern angebracht. Der Pfad führt in die Gemarkung Nr. 51 und wies im Dezember 2017 einige Hindernisse (umgestürzte Bäume) auf.

Dieser steile Aufstieg erfordert ein bisschen Anstrengung ab und aus der Gegenrichtung sollte man hier vorsichtig abwärts wandern. Der Pfad führt nach etwa 300 Metern an eine Verzweigung breiter Forstwege. Ab hier geht s gerade aus weiter mit den neuen Nebenmarkierungen Pilz und Hirschkäfer (Gemarkung Nr. 50).

Immer gerade aus, lautet nun die Marschrichtung. Auf den nächsten 500 Metern folgen mehrere Kreuzungen und Verzweigungen, die teilweise weitere Markierungen des Taunusklubs anzeigen. Mit dem E 1 auf längerer Distanz gleichauf verlaufen in diesem Bereich nur Pilz und Hirschkäfer.

Sie erreichen bald die Kreuzung an der Waldgemarkung Nr. 52. Diese Kreuzung ist der Anküpfpunkt zum zweiten Teil dieser Wegbeschreibung. Wenn Sie nach links abbiegen, erreichen Sie nach wenigen Minuten den Wanderparkplatz „Zinsgraben“, der an der Landstraße L 3023 (Idstein-Heftrich) liegt und Einstiegspunkt für zwei lokale Rundwanderwege ist.

Die beiden Wanderwege sind 5,5 (Markierung Pilz) und 2,5 Kilometer (Markierung Hirschkäfer) lang. Ab diesem Punkt konnten wir die Etappe Idstein – Römerkastell Alteburg am 9. Januar 2018 weiter bearbeiten.

Tourist-Info Idstein

Killingerhaus

König-Adolf-Platz

65510 Idstein

Tel. 06126-78-620

Tourist-info@idstein.de

www.idstein.de

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