D-793 Die Lausche (Luz)

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Deutschlands Höchster östlich der Elbe

Empfohlene Wanderkarte: Cránená Krajinná Oblast (CHKO) Luzické Hory 1:25.000, Prirodni Park Zitavske Hory (Lausitzer und Zittauer Gebirge), ISBN: 978-80-7506-013-6

Ein Highlight auf dem Oberlausitzer Bergweg und auf dem böhmischen Abschnitt des Fernwanderweges E 3 ist der Aufstieg zum Gipfel der Lausche (Luz).  Wie alle Gipfelabstecher in Böhmen ist er mit einem roten Dreieck markiert. Man wandert zunächst auf etwas unangenehmen groben Basaltschotter, später auf weicherem Untergrund und zuletzt auf felsigem Boden. Nach 150 Metern bieten sich in einer Rechtskurve Ruhebänke zum Verschnaufen an.

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Darauf folgt ein Serpentinenpfad, der sich über Steilpassagen mehrfach verkürzen lässt (nicht bei Nässe oder Glätte zu empfehlen). Schon nach 15 Minuten ist der Gipfel mit dem Funkmast und dem Aussichts-Plateau erreicht. Wo genau die Grenze zu Deutschland beim Aufstieg überschritten wird, konnten wir nicht feststellen. Auf Metalltafeln lässt sich erkunden, was tief unter uns und in weiter Ferne zu sehen ist. Und auf einer grünen Tafel zum Naturlehrpfad ist alles Wissenswerte zum Lauschegipfel zusammengefasst.

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Der Wortlaut der Infotafel: „Die Lausche ist der höchste Berg Deutschlands östlich der Elbe. Stauwetterlagen nördlicher Luftströmungen bedingen Niederschläge von etwa 1000 mm pro Jahr und eine hohe Windbelastung. Der vulkanische Phonolitkegel überdeckt eine geringmächtige Basaltdecke, Tuffe und den Sandsteinsockel des Zittauer Gebirges. Er trägt den Rest eines naturnahen Bergwaldes. Dieser Lebensraum wird von einem Buchen-, Tannen- und Fichtenwald mit Bergahorn und Eschen eingenommen.

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Die typische Artenkombination der Pflanzen und Tiere eines Bergwaldes in den Höhenlage 600 bis 800 m ü. NN.auf einem basenreichen Untergrund ist noch erhalten. Bei den bodenbedeckenden Pflanzen kann man, den Berg ansteigend, drei Zonen feststellen: Die untere Zone ist infolge der reichlichen Wasser- und Nährstoffversorgung durch die weiße Pestwurz mit ihren großen Blättern charakterisiert. Es folgt die Zone der Farne und Gräser. Die steinigen Gipfelflächen geben nur Waldgräsern eine Lebensmöglichkeit“. ZITAT ENDE.

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Luz wird die Lausche auf Tschechisch genannt. So kommt der Wortzusammenhang Luzicka Hora (Lausitzer Gebirge) zustande. Der Aufstieg war auf CZ-Seite, der Gipfel gehört zu Deutschland bzw. Sachsen. Gastronomie gibt es oben leider nicht. Man genießt die herrliche Aussicht. Aber wegen der auf der Infotafel beschriebenen Wetterverhältnisse bleibt man nicht allzu lange. Es ist wirklich kalt und windig. Und das nächste Gasthaus in unserer Richtung sollte nur noch 500 Meter vom Aufstiegspunkt entfernt sein.

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