Th-022 Touringen-Stempeljagd von West nach Ost (4)

Die Burgruine Krayenburg – Stempelpunkt Nr. 22

Weiter geht es auf der Bundesstraße B 62 in Richtung Osten. Nachdem die ersten drei Stempel vom Keltenpfad bei Vacha „eingesackt“ sind, wartet nur wenige Kilometer weiter in Richtung Bad Salzungen ein so genannter Extra-Stempel, der keiner Wanderung zugeordnet ist.

Diese sind im Tourenheft auf den Seiten 298/299 zusammengefasst. Die Mehrzahl dieser Extrastempel kann man sich ohne große Anstrengungen einsammeln. Für den Stempel Nr. 22 auf der weithin sichtbaren Burgruine Krayenburg gilt das jedoch nicht.

Man kann aus nördlicher Richtung von Kieselbach oder aus südlicher Richtung von Merkers starten. Ein dritte Möglichkeit, die wir genutzt haben, gibt es aus östlicher Richtung mit der Gemeinde Tiefenort als Startpunkt.

In Tiefenort fanden wir einen Parkplatz in der Krayenburgstraße kurz vor der Kreuzung der Dr.-Breitscheid-Straße. An dieser Kreuzung marschierten wir geradeaus auf der Straße „Auf der Krayenburg“ weiter. Von 233 m ü. NN ging es auf 2,25 km nun auf 429 Höhenmeter hinauf.

Lediglich an einem alten Wasserhochbehälter, vor der sich auch eine offene Rasthütte befand, konnte man ein paar Schritte ohne Anstieg „genießen“.

Und nach diesem Wasserhochbehälter auf etwa halber Strecke stieg der Weg noch steiler an. Dafür wurde aber schon bald mit schönen Aussichten belohnt.

Nach etwa 35 Minuten waren wir oben angekommen. Hier fanden wir eine große Infotafel zum Werra-Burgen-Steig, der durch drei Länder und durch „Deutschlands grüne Mitte“ führt.

Zur Krayenburg, eine der ältesten Steinburg-Anlagen im Werratal, findet man wenig Information. Laut Google entstand die Burg vermutlich am Platz eines heidnischen Bergheiligtums. Urkundlich erstmals erwähnt wurde sie 1155 als „castrum“ des Klosters Bad Hersfeld.

Zu dieser fast 900 Jahre alten Geschichte gehört allerdings nur die Ruine des romanischen Palas, die zurzeit unseres Besuchs durch Bauzäune gesperrt war.

Wir wandten uns dem neuen Teil der Burg zu, in dem sich ein Gastronomiebetrieb befindet.

Es war ein Sonntag, an dem freundliche Menschen hier ehrenamtlich für einen guten Zweck (Spielplatzbau) im Einsatz waren und kühle Getränke sowie Kaffee und selbstgebackenen Kuchen verkauften.

Nachdem wir auch den Stempelkasten Nr. 22 gefunden hatten, ging es wieder hinab nach Tiefenort und dann weiter auf der B 62 in Richtung Osten, den nächsten Touringen-Stempeln entgegen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert